Mein Chat mit Gott

Immer wieder komme auch ich in meinem Leben an eine Grenze, wo ich absolut nicht weiter weiß. Ich gehe dann entweder auf einen Spaziergang mit Gott, oder ich schreibe mit ihm. Klingt für Dich jetzt vielleicht erst einmal befremdlich, aber auch Du hast diesen Zugang. Und dabei spielt es keine Rolle ob Du zu dieser göttlichen Quelle Gott, oder Univerum, oder sonst was sagst. Uns allen steht eine Quelle unendlicher Weisheit zur Verfügung, also probier es einfach mal aus. Es wird sich im ersten Moment auf jeden Fall komisch anfühlen, wenn Du merkst das plötzlich etwas „durch Dich durchschreibt“, aber es ist eine wundervolle Erfahrung, wenn man Antworten auf seine Fragen erhält. ♥
Und jetzt viel Spaß mit meinem Chat mit Gott.

Ich: „Gott, warum fällt es uns so schwer Dinge anzunehmen die doch nicht unser Weg sind? Warum ist es für unser Ego so schwer zu akzeptzieren, das es da eine größere Macht, einen Gott gibt, der uns lenkt und immer einen Plan für uns hat? Weil, wir leiden ja nur, wenn wir uns gerade gegen das stellen, was ist, indem wir sagen „aber ich wollte es doch anders!“ „Aber ich wollte ihn/ sie doch noch länger in meinem Leben haben!“ Warum kann unser Ego nicht einfach sagen: „Ok, dann ist das jetzt der bessere Weg dann machen wir da jetzt das beste draus ich freu mich über die Weiterentwicklung, wieder eine Situation um zu wachsen, cool!“ Wozu bitte der innere Kampf?

Gott: ~“Diese Krisen sind immer wieder eine Einladung von mir, das Bewerten von Dingen herauszunehmen. Das Richten über das was Richtig und das was falsch ist. Ihr kommt ausnahmslos alle hierher um zu lernen. Doch oft erkennt ihr leider das Lernen nicht, wegen dem Ego. Es will aber diese Erfahrungen machen, dazu seid ihr hier.“~

Ich: „Ok, aber wenn ich nicht mehr in gut und nicht gut, in richtig oder falsch einkategorisiere, woher weiß ich dann, was richtig für mich ist, wenn ich nicht mehr nach „richtig“ gucke? Woher weiß ich dann was gut für mich ist?“

Gott: ~“Was ihr nicht versteht ist, dass ihr nicht kämpfen müsst. Das ihr Euch nicht so viele Fragen stellen müsst. Das manches einfach passieren darf, indem ihr eben nichts kontrolliert und ihr fragt, was jetzt richtig oder falsch ist. Es gibt kein falsch in diesem Universum. Es gibt nur Entscheidungen. Das Bewerten liegt nicht bei der geistigen Welt oder bei mir, ich richte nicht. Es liegt einzig und allein bei Euch. Ein Verhalten Eures Egos. Es sind alles nur Entscheidungen. Erhaltet ihr das Feedback über eine Entscheidung, das Euch etwas nicht guttut, war dies kein Fehler. Keine Beziehung, Kein Job, nichts war und ist je ein Fehler, nur wertvolle Erfahrungen. Niemand hat Schuld. Es war einzig und allein ein Feedback vom Leben, von uns Euch zu zeigen, das dies nicht der weiterführende Weg ist. Oftmals entsteht aber aus genau dieser Krise, was ihr „falsche Entscheidung“ nennt, Euer Weg. Also, alles ist wichtig, jede Erfahrung die ihr macht, aber ob diese gut oder schlecht war, entscheidet niemand außer ihr selbst. Es gibt keine Fehler geliebtes Menschenkind, es gibt nur Erfahrungen die Dich auf den Stufen des Lebens zur nächsten Station bringen. Alles ist Weiterentwicklung. Immer.“~

Ich: „Wenn ich das so höre, kommt es mir vor, als hätte ich gar kein Veto Recht. Als könne ich gar nicht selbst bestimmen was ich mir wünsche und was zu mir kommen soll.“

Gott: ~“Oh, mein liebes Kind. Natürlich kannst Du das. Du kannst Dir alles wünschen was Du möchtest. Matcht sich der Wunsch mit Deinem Seelenplan, mit der Liebe, mit Deinem wahren Selbst, wo wird er immer in Erfüllung gehen. Ist es ein Wunsch basierend auf Deinem Ego, wird sich nur manches erfüllen. Es geht nur das in Erfüllung, was Du dadurch lernen sollst. Beispiel: Du wünschst Dir reich zu werden, was ein Wunsch basierend auf Deinem Ego ist, Du wirst auch Reich, doch wirst aus welchen Gründen auch immer, alles verlieren, Du hast nur noch so viel, das es gerade zum Leben reicht. Dann solltest Du diese Erfahrung machen, um zu erkennen das Reichtum für Dich nicht der Weg ist. Dieser Weg dient Dir zu erkennen, das Du in Wahrheit nie das Geld gesucht hast, sondern ganz andere Aspekte Deiner Selbst. So verhält es sich mit allen Dingen. Und so gut wie alle Menschen kommen in einer Phase ihres Lebens an den Punkt wo sie erkennen, dass es auf andere Dinge ankommt, als sie dachten.“~

Ich: „Aber wenn es doch, wie in meinem Fall eine ganz große tolle Vision war, in der ich ganz vielen Menschen helfe, wieso darf ich das nicht verwirklichen Ich will dem Leben doch dienen und Menschen helfen!“

Gott: ~“Du dienst mir und dem Leben damit, das Du existierst. Du musst nicht erst große Dinge vollbringen, damit Du hier in meiner Welt anerkannt oder von mir geliebt wirst. Das ist die Elternrolle. Du projizierst gerade die Elternrolle auf mich. Das bin ich nicht. Für mich bist Du vollkommen in Deinem sein. Ich habe Dich gemacht, wie solltest Du kein vollkommenes, heiliges Wesen sein? Nochmal: ich bin es nicht der Dinge verlangt oder richtet. Ich bin es nicht der Euch sagt „Erst wenn ihr das und das gemacht hat, blüht Euch großes Glück.“ Das Stellen von Bedingungen ist nicht mein Job, das kommt von Eurem Elternhaus. Weil sie es auch nicht besser wussten.
Du darfst zunächst einmal erkennen, dass Du gut so bist, wie Du bist. Auch in Krankheit, in Angst und in all dem, was Dir so schwer fällt anzunehmen. Es kann sein, das Du Deine Vision noch verwirklichen wirst, nur eben anders, als es sich Dein Ego vorgestellt hat. Das Dilemma mit dem großen Fall bei Euren Wünschen die sich nicht erfüllen ist das vergleichen. Ihr seht ein Leben eines anderen und wünschst Euch genau das zu sein, genau das zu haben. Genau so zu sein wie sie oder er. Dabei verkennt ihr Eure absolute unvollkommene Einzigartigkeit. Ihr dürft Euch selbstverständlich an anderen Menschen orientieren, aber nie genau das selbe wollen, was ein andere hat. Das ist Habsucht. Der andere bist nicht Du.“~

Ich: „Wie schaffe ich es nur, das alles gerade in meinem Leben anzunehmen von dem ich dachte es sei richtig. Alles zerfällt gerade, wie schaffe ich es, diese Veränderung wirklich willkommen zu heißen und mich von meinem Traum, der anscheinend nur auf meinem Ego basierte, zu verabschieden, das Leben was ich für mich geplant hatte, loszulassen?“

Gott: ~„Indem Du erkennst das so manches Illusion war. Vergib Dir selbst, Du wusstest und konntest es nicht besser. Aber vieles hier ist Illusion, eine Blendung, eine Verblendung von Dingen, die Du Dir zu eigen gemacht hast, Dir aber in Wahrheit gar nicht entsprechen. Sei offen für noch viel größere Chancen, Möglichkeiten und Wunder die ich für Dich bereit halte. Und mit größer meine ich nicht das noch größere Haus, oder das noch größere Geld. Größer bedeutet sehr oft, einen Schritt in Richtung Einfachheit, Bescheidenheit. Um sehen zu können, was wirklich wichtig für Dich und was Du wirklich brauchst.“~

Ich: „Mir bleibt also nichts außer hoffen und beten, das es schon alles für mich geregelt wird?“

Gott: ~„Natürlich sollst Du Dich Deinem Schicksal nicht einfach ergeben und in Selbstmitleid zerfließen, dafür ist dieses Leben doch viel zu schön. Aber dennoch lautet meine Antwort: „JA!“ Ich weiß wie schwer es Euch in Eurer Welt fällt, Dinge abzugeben von denen ihr denkt, sie seien Euer Job. Wir wissen das. Aber es ist nun mal so. Alles, womit Du Probleme hast, was Dir schwerfällt, Ängste die Dich blockieren. Du darfst alles abgeben und darauf vertrauen, dass es wird. Denn selbst wenn Du nur da sitzt und vermeintlich nichts tust, arbeitet das Leben und ich um Dich herum. Du wirst auf einmal den Impuls bekommen Dir etwas spezielles anzusehen oder anzuhören. Du wirst auf einmal den Impuls bekommen, Dich mit gewissen Menschen zu umgeben. Es gibt so viele Wege, wie das Leben durch Dich spricht. Dein einziges Problem ist die Bewertung der Zeit. Das sowas für Dich nicht innerhalb von Stunden, sondern vielleicht ein paar Jahren passiert. Jahre sind nichts in der Unendlichkeit. Wir wissen, in Eurer Welt schon. Doch erinner‘ Dich: Du kannst nichts falsch machen, also gibt es auch kein „zu spät“ zur Verwirklichung Deiner wahren Seelenaufgabe.“~

Ich: „Was ist meine wahre Seelenaufgabe?“

Gott: ~„Deine größte Lernaufgabe ist zu erkennen, das die Dinge nicht immer so schlimm sind wie Du sie empfindest, wie Du sie Dir von Deinem Ego einreden lässt. Die Bewertung von Leid und wie Dinge eben sein müssen rauszunehmen. Alles weitere wird sich danach zeigen…“~

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